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Magnolia hypoleuca

Trotz ihres hohen Wuchses wirken Gleditschien sehr filigran. Das liegt an den dunkelgrünen Blättern, die in ihrer Zartheit an Farne erinnern. Die Blüten sind nicht sonderlich prunkvoll. Ihr Duft ist dafür umso süßer. Ihr Nektar und ihre Pollen – ein Paradies für Insekten.

Was macht die Gleditschie neben ihrer schönen Erscheinung zu einem ausgezeichneten Stadtbaum und warum sollte jeder größere Garten eine haben? Sie verträgt Trockenheit und Hitze ebenso wie schwallartige Nässe und stört sich nicht an Abgasen, Streusalz und einer Einpflasterung. Sie wird kaum krank, Schädlinge ignorieren sie. Sie ist so genügsam und resistent, dass selbst gärtnerisch eher Unbegabte wenig falsch machen können. Die Bäume sind lediglich ein wenig frost- und windempfindlich.

Mit ihrer vasenförmigen oder schirmartigen Krone säumen Gleditschien hervorragend Alleen, Grünstreifen, Friedhöfe, Parks – und selbstverständlich große und mittlere Gärten.

Die bezaubernde Große: der Mai gehört Magnolia hypoleuca

Honoki-Magnolie, Magnolia hypoleuca, Japanische Großblatt-Magnolie oder Magnolia obovata: Viele Namen führen zu unserer Pflanze des Monats. In allen Namen stecken wesentliche Merkmale der sommergrünen Pflanze.

Ihren Ursprung hat sie in den Bergwäldern Japans und auf der Inselgruppe der russischen Kurilen. Dort erreicht sie Höhen von bis zu 20 Metern. In unseren Gefilden wächst sie nur halb so hoch.

Der Stamm ist mit seiner glatten, grauen Rinde unauffällig, ebenso wie die dunkelgrünen bis violett-braunen Äste und Zweige. Die Krone ist schön geschlossen und rundlich hochgewölbt. Die volle Aufmerksamkeit ziehen die Blüten und Blätter auf sich. Blüten und Blätter eint eines: groß, größer, wunderschön

Die fülligen Kronblätter haben eine ovale Form, wie ein umgedrehtes Ei (obovat). Jedes Blatt ist bis zu 20 cm breit und bis zu 40 cm lang, was die Pflanze allein schon zu einem Blickfang macht. Schaut man nur auf die glänzenden hell- bis mittelgrünen oberen Blattseiten, ist die japanische Großblattmagnolie leicht mit der Schirm-Magnolie zu verwechseln. Ihre leicht behaarte bläulich-grüne Blattunterseite macht sie jedoch einzigartig.

Was die Magnolia hypoleuca zu einer wahren Göttin macht, sind ihre Blüten: Passend zu den Blättern haben die cremeweißen bis gelblich-weißen Blüten einen Durchmesser von bis zu 20 cm Die Blütenhülle hat wiederum Blütenhüllblätter (Kelchblätter), die nach außen leicht rötlich werden.

Sie entfalten sich gemeinsam mit den Laubblättern von März bis Juni, in einigen Regionen allerdings nur im 2-Jahres-Takt.

Und wie sollte es anders sein, verströmen die Blüten natürlich einen starken, sehr angenehmen Duft. Manchen sagen, er erinnert an Melone.

ВПЕЧАТЛЕНИЯ

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