Gartentipp - Pflanzenschutz im Winter

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Gartentipp - Pflanzenschutz im Winter

07Dez 2017

Nun gibt es die ersten Nachtfröste – höchste Zeit den Garten „winterfest“ zu machen. Welche Pflanzen vor kalten Temperaturen geschützt werden müssen und wie ein optimaler Schutz aussieht erfahren Sie hier.

 

Meine Pflanzen sind winterhart – oder nicht?!

Wer eine Staude, Hecke oder einen Baum in den Garten pflanzt sollte darauf achten, dass sie ‚winterhart‘ ist. Das heißt, dass sie kalte Winterperioden übersteht und im Folgejahr wieder austreibt. Wobei es selbst bei winterfesten Pflanzen vereinzelt zu Kälteschäden kommen kann. Die toten Äste sollten dann im Frühjahr entfernt werden.

Gut zu wissen: die ersten drei Jahre nach dem Kauf sollten auch winterharte Gehölze im Winter warm eingepackt werden, denn so lange dauert es in etwa bis sie ein ausreichend tiefes und großes Wurzelnetzwerk gebildet haben, das den Bodenfrost übersteht. Für einen warmen Boden sorgt beispielsweise eine dicke Schicht Tannenzweige oder Rindenmulch. Junge Pflanzen sollten zusätzlich einen Kronenschutz aus Vlies oder Jute bekommen, welches locker am Stamm festgebunden wird.

Einen optimalen Winterschutz für Staudenbeete bietet eine Schicht aus Laub gemischt mit Kompost – das hält warm und bereitet den Boden mit Nährstoffen für die kommende Saison auf.

Kübelpflanzen können zum Überwintern in einem Gewächshaus o. ä. untergestellt werden. Falls sie jedoch im Garten oder auf der Terrasse stehen bleiben, ist es wichtig das Gefäß auch von unten zu schützen, dass der Wurzelballen nicht erfriert. Hierzu eignen sich Platten aus Styropor oder Holz. Wie auch die Krone der Pflanze, sollte der Kübel mit Jute oder Vlies umwickelt werden. Vermeiden sie Standorte mit direkter Sonne da die schwankenden Temperaturunterschiede von Tag und Nacht der Pflanze schaden.